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Von fast noch größerer
Bedeutung als die allseits bekannte Greencard ist in den USA die
"social security number"
(z.B. 14-779-793). Sie brauchen diese Nummer für die Einrichtung
des Bankkontos, für den Autokauf, für den Mietvertrag, für die
Telefonanmeldung, für den Stromanschluss, für den Gasanschluss,
für ... für ... für ... Ohne die social security number geht in
den USA fast nichts.
Das Visum zum
Arbeiten erhalten Sie für die USA zwar nicht leicht, dann aber
doch leichter, als Sie zunächst vielleicht denken. Wenn Sie
einigermaßen gut qualifiziert sind, die USA vom Reisen kennen
und sich etwas mit der Materie beschäftigen, dann finden Sie
schnell Ansatzpunkte, um das Visum zum Arbeiten zu erlangen.
Insbesondere wenn Sie beim Gespräch bei der Botschaft den
Eindruck vermitteln, die USA von Reisen bereits einigermaßen gut
zu kennen.
Man sagt zwar,
dass wenig qualifizierte Arbeitnehmer in den USA sehr hart
arbeiten müssen (bis zu drei Jobs), aber für Akademiker hört
sich das Ganze (für meine Ohren) auch nicht besser an. Also auf
harte Arbeit sollten Sie sich einstellen. Als Deutscher haben
Sie wegen Ihrer "Deutschen Tugenden" einen guten Ruf.
Steuern zahlen Sie
an den Bund und an den Bundesstaat in dem Sie leben. Reisen Sie
mitten im Jahr ein, so müssen Sie aufpassen, dass Sie Ihr
deutsches Einkommen in den USA nicht noch einmal versteuern
müssen, denn in den USA müssen Sie Ihr Welteinkommen versteuern
- unabhängig davon, ob Sie Ihr deutsches Einkommen bereits in
Deutschland versteuert haben. Das deutsche Finanzamt kommt Ihnen
hier eher entgegen.
Auto: Das Auto
verkaufen Sie besser in Deutschland. Die Überführung und die
Zulassung vor Ort sind einfach zu teuer. Und Autos sind in den
USA einfach zu günstig, als das sich eine Überführung lohnen
würde.
Wohnen: Der hohen
Mieten in den Stadtzentren wegen wohnt der normale Arbeitnehmer
in den Vororten. Nachbarschaftshilfe ist dort gerne gelebte
Pflicht. Die Gastfreundschaft wird in den USA sehr groß
geschrieben, und sobald jemand Verwandte oder Freunde vor Ort
hat ist das Leben dort eigentlich kein Problem...
Florida,
Kalifornien und New-York ziehen die meisten Deutschen an.
Washington ist insbesondere geeignet für Buchhalter, Juristen
und Bürokraten.
Die medizinische
Versorgung ist genauso gut wie teuer. Für Angestellte übernimmt
der Arbeitgeber die Beiträge zur Krankenversicherung. Dadurch
besteht für Arbeitnehmer ein großer Druck, den Job zu behalten.
Denn mit dem Job ist man auch die Krankenversicherung los.
Einmal lernte ich in Stuttgart einen jungen Amerikaner aus
Atlanta kennen, der Diabetiker war. Und der meinte: "I must work!"
Wegen der Krankenversicherung, die für ihn als Diabetiker sehr
wichtig ist.
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