Die TOP FIVE zum Auswandern

 
     
 

Inhalt

 
  1 TOP 1: Spanien 4 TOP 4: Thailand  
  2 TOP 2: USA 5 TOP 5: Dänemark  
  3 TOP 3: Schweiz 6 Weitere Länder  
     
  TOP 1: Spanien  
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Spanien ist wohl vielen Deutschen aus dem Urlaub sehr gut vertraut. Und viele Deutsche machen dort die seltene Erfahrung, dass sie als Deutsche beliebt sind (man glaubt es kaum...).

Deshalb steht Spanien wohl ganz oben auf der Liste der potenziellen Auswanderungsländer. Das gute Wetter trägt sein übriges bei. Wer einmal den sonnigen Winter im Süden erlebt hat, der tut sich mit dem deutschen Wetter schwer...

Wohnen: Man rät zunächst zur Miete bei Einheimischen, denn Deutsche, die bereits vor Ort wohnen nehmen von Deutschen Newcomern oft einen "Unerfahrenheits-Zuschlag". Etwas im Landesinneren und etwas abseits der touristischen Zentren mieten Sie komplette Häuser direkt vom Eigentümer für 300 Euro im Monat.

Das spanische Klima erfordert eine andere Art von Möbeln und eine andere Inneneinrichtung als das deutsche Klima. Deshalb rät man von einem Komplett-Umzug ab (kostet bis 10.000 Euro). Man legt sich besser vor Ort neue Möbel zu. Sehr oft sind die Wohnungen auch möbliert.

Wer dann doch ein Haus kaufen möchte, dem wird angeraten, den wahren Kaufpreis in das offizielle Register eintragen zu lassen. Bei unwahren Angaben droht ständig eine offizielle Neuschätzung samt Nachforderungen bei Steuern zuzüglich Strafen.

Eine "gestoría" hilft Ihnen gegen Honorar bei Behördengängen. So fallen Ihnen die Anmeldung, die Steuer oder die Beschaffung der Sozialversicherungsnummer leichter.

Auto: Besser vor Ort einen Gebrauchtwagen kaufen. Die Zulassung Ihres deutschen Autos in Spanien ist mit hohen Gebühren und Risiken bei der Zulassung verbunden (man möchte die eigene Autoindustrie schützen). Spanien hat wie Deutschland eine Gurt- und Helmpflicht. Die Promille-Grenze liegt bei 0,5.

Die Lebenshaltungskosten sind deutlich niedriger als in Deutschland. Für Auswanderer die unter Spaniern leben und Spanisch sprechen soll das Leben für 400 Euro im Monat möglich sein. Die öffentlichen Schulen sind so gut, dass eine Privatschule nicht nötig ist. Das spanische Abitur berechtigt auch in Deutschland zum Studium. Die medizinische Versorgung ist auch für staatlich versicherte gut. Ein Festnetz-Anschluss dauert ca. drei Monate, was für Südeuropa ein guter wert ist. Insbesondere bei einem staatlichen Unternehmen.
 

 

 

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  TOP 2: USA  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Von fast noch größerer Bedeutung als die allseits bekannte Greencard ist in den USA die "social security number"
(z.B. 14-779-793). Sie brauchen diese Nummer für die Einrichtung des Bankkontos, für den Autokauf, für den Mietvertrag, für die Telefonanmeldung, für den Stromanschluss, für den Gasanschluss, für ... für ... für ... Ohne die social security number geht in den USA fast nichts.

Das Visum zum Arbeiten erhalten Sie für die USA zwar nicht leicht, dann aber doch leichter, als Sie zunächst vielleicht denken. Wenn Sie einigermaßen gut qualifiziert sind, die USA vom Reisen kennen und sich etwas mit der Materie beschäftigen, dann finden Sie schnell Ansatzpunkte, um das Visum zum Arbeiten zu erlangen. Insbesondere wenn Sie beim Gespräch bei der Botschaft den Eindruck vermitteln, die USA von Reisen bereits einigermaßen gut zu kennen.

Man sagt zwar, dass wenig qualifizierte Arbeitnehmer in den USA sehr hart arbeiten müssen (bis zu drei Jobs), aber für Akademiker hört sich das Ganze (für meine Ohren) auch nicht besser an. Also auf harte Arbeit sollten Sie sich einstellen. Als Deutscher haben Sie wegen Ihrer "Deutschen Tugenden" einen guten Ruf.

Steuern zahlen Sie an den Bund und an den Bundesstaat in dem Sie leben. Reisen Sie mitten im Jahr ein, so müssen Sie aufpassen, dass Sie Ihr deutsches Einkommen in den USA nicht noch einmal versteuern müssen, denn in den USA müssen Sie Ihr Welteinkommen versteuern - unabhängig davon, ob Sie Ihr deutsches Einkommen bereits in Deutschland versteuert haben. Das deutsche Finanzamt kommt Ihnen hier eher entgegen.

Auto: Das Auto verkaufen Sie besser in Deutschland. Die Überführung und die Zulassung vor Ort sind einfach zu teuer. Und Autos sind in den USA einfach zu günstig, als das sich eine Überführung lohnen würde.

Wohnen: Der hohen Mieten in den Stadtzentren wegen wohnt der normale Arbeitnehmer in den Vororten. Nachbarschaftshilfe ist dort gerne gelebte Pflicht. Die Gastfreundschaft wird in den USA sehr groß geschrieben, und sobald jemand Verwandte oder Freunde vor Ort hat ist das Leben dort eigentlich kein Problem...

Florida, Kalifornien und New-York ziehen die meisten Deutschen an. Washington ist insbesondere geeignet für Buchhalter, Juristen und Bürokraten.

Die medizinische Versorgung ist genauso gut wie teuer. Für Angestellte übernimmt der Arbeitgeber die Beiträge zur Krankenversicherung. Dadurch besteht für Arbeitnehmer ein großer Druck, den Job zu behalten. Denn mit dem Job ist man auch die Krankenversicherung los. Einmal lernte ich in Stuttgart einen jungen Amerikaner aus Atlanta kennen, der Diabetiker war. Und der meinte: "I must work!" Wegen der Krankenversicherung, die für ihn als Diabetiker sehr wichtig ist.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  TOP 3: Schweiz  
 
Es wird sehr hart gearbeitet in der Schweiz. Ein Freund von mir in Zürich kommt meist erst um Mitternacht von der Arbeit nach Hause. Und Samstags arbeitet er sowieso. Der hohe Lebensstandard in der Schweiz hat seinen Preis ...

Sie können in der Schweiz einreisen und dort wie in jedem anderen Mitgliedstaat der EU arbeiten. Das "Schweizerdeutsch" sollten Sie nicht zu imitieren versuchen. Das wirkt auf die Schweizer unangenehm. Im französischen und im italienischen Teil der Schweiz kommen Sie mit Englisch fast besser durch als mit Deutsch. Die Schweizer sind bei weitem nicht so dreisprachig, wie man das erwartet.

Die gezahlten Löhne gehören zu den höchsten der Welt und die Steuern sind niedrig. Die hohen Lebenshaltungskosten und die hohen Mieten gleichen dies jedoch wieder aus. Zwar zahlen Sie in der Schweiz für Lebensmittel deutlich mehr als in Deutschland, aber Sie erhalten auch eine deutlich höhere Qualität als in Deutschland. Bio-Produkte sind fast Standard. Bei den Lebensmittelpreisen hat sich auch einiges getan. So haben die Platzhirsche "COOP" und "MIGROS" nun auch ein Discount-Sortiment und "Discounter" haben im schweizer Markt Tritt gefasst.

Für Familien sind die Sozialabgaben hoch, weil jedes Familienmitglied selber krankenversichert werden muss. Schweizer Familien, die in der Nähe zu Deutschland leben, ziehen nicht selten wegen der niedrigeren Sozialabgaben nach Deutschland um. Für Singles ist das schweizerische Sozialversicherungssystem gut geeignet.

Auto: Das Auto kann man aus Deutschland ruhig mitnehmen. Bis zu einem Jahr kann man die deutsche Versicherung und die deutschen Nummernschilder behalten.
 

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  TOP 4: Thailand  


 


Sie leben und wohnen in Thailand sehr, sehr günstig. Auch in Bangkok finden Sie ein Zimmer für 90 Euro im Monat. Ab einem Einkommen von 500 Euro leben Sie in Thailand gut. Ab 1000 Euro leben Sie dort wie ein König. Deshalb ist das Land wohl so beliebt für einen längeren Aufenthalt. Denn der ist dort auch mit einer kleinen Rente möglich.

Die Menschen in Thailand sind großzügig mit Geld und geben es aus. Die westliche Einstellung, Geld zu horten und zu vermehren wird als geizig angesehen. Leben Sie mit Thailändern zusammen, so betrachtet man auch Ihr Privateigentum (z.B. Ihr Faxgerät) als Allgemeineigentum, das alle benutzen können. Privateigentum und Privatsphäre gibt es in diesem Sinne nicht.

In Bangkok und in den touristischen Zentren ist die medizinische Versorgung gut. Komplette Krankenversicherungen für Thailand erhalten Sie günstig in Deutschland.

Die Sprache ist leicht zu lernen. Die Schrift schon weit schwieriger. Eine Arbeitsgenehmigung ist durchaus zu erhalten. Und eine Daueraufenthaltsgenehmigung auch. Nach drei Monaten Aufenthalt schlägt dann die Bürokratie zu ...

Der Sextourismus spielt in Thailand eine weit geringere Rolle als man annimmt. Das Land hat weit mehr zu bieten und es hat zu Unrecht dieses Image.
 

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  TOP 5: Dänemark  


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An Dänemark hätten Sie wohl nicht gedacht, was? Dank des Golfstroms ist das Wetter in Dänemark besser als man denkt. Oft gibt es Sonnenschein und blauen Himmel.

Löhne, Steuern und Lebenshaltungskosten sind in Dänemark hoch. Dafür ist das Angebot an Arbeit gut. Auch ist es durchaus möglich, als kleiner Selbständiger zu arbeiten.

Auto: Autos sind in Dänemark erheblich günstiger als in Deutschland. Deshalb verkaufen Sie Ihr gebrauchtes Auto am Besten in Deutschland und kaufen sich von dem Erlös in Dänemark ein schickes neues Auto.
 

 
  6. Weitere Länder  
 


Viele Länder gibt es zum Auswandern. Der beste Tipp für Sie ist vielleicht das Land, in dem Sie bereits oft Urlaub gemacht haben. Auch wenn Sie in einem Land bereits Freunde oder Verwandte haben, dann gehört dieses Land in die engere Wahl. Und man muss nicht gleich für immer wegziehen. Vielleicht ergibt es sich auch, dass Sie mal ein Projekt für ein halbes Jahr im Ausland machen können.

Und hier nun weitere Länder zum Auswandern mit ihren wichtigsten Stärken.

Südafrika: Sehr gut für Unternehmer und Selbstständige.

Costa Rica: Sehr schöne Natur.

Australien: Guter Arbeitsmarkt.

Kanada: Arbeiten in der Ölindustrie (auch für Ingenieure und andere Akademiker)

Frankreich: Der Staat lässt Sie in Ruhe.

Italien: Sehr hohe Lebensqualität.

Portugal: Sehr günstiges Leben (500 Euro im Monat reichen aus).

Polen: Als eines der Nachbarländer Deutschlands zieht es doch einige Deutsche dort hin.

Griechenland, Dominikanische Republik, Türkei, Kroatien: Gemessen an der Vielzahl von Internet-Foren die es über diese Länder gibt, scheint es dort vielen sehr gut zu gefallen.
 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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